Ruderjugend Sachsen-Anhalt





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B e r i c h t e

Hitzeschlacht von Köln

"So etwas habe ich in meinen vielen Jahren, die ich zum Bundeswettbewerb fahre noch nicht erlebt", so Landesjugendleiter Klaus Schindler.
"Schon die Anreise war eine Strapaze für Sportler/innen und Betreuer/innen. Bei 38 Grad und über 500 km in den Kleinbussen - schwitzen". In Hürth schafften wir gerade noch das Anbauen unserer Boote und zogen uns erst mal in die Turnhalle, unser Basislager für die nächsten vier Tage, zurück. Am Abend drehten wir dann wenigstens noch eine Runde auf den Otto-Maigler-See, um die Wettkampfstrecke kennen zu lernen."

Langstrecke - Auf geht´s Sachsen-Anhalt
Die Langstrecke wurde von dem Orga-Team, in Erwartung der großen Hitze, auf 2000 m verkürzt. Die Startzeit wurde noch etwas nach vorn verschoben, in die noch nicht so heiße Zeit des Tages und die Startabstände verkürzt.
Am Abend zuvor wurde in der Mannschaftsbesprechung noch einmal das Ziel festgelegt. Mit einer der größten Mannschaften der letzten Jahre (98 Sportler) wollten wir einen Platz unter den ersten drei Ruderjugenden im Länderpokal errudern.

Die Langstrecke am Freitag war für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Alle Bootsbesatzungen gaben ihr Bestes und gerade die vielen jungen Sportler (AK 12) der Mannschaft waren mit großem Einsatz und Kämpferherz dabei. Aber auch unsere Teamer wuchsen über sich hinaus und unterstützten die Mannschaft an allen Stellen. Sie sorgten für Getränke im Mannschaftszelt, halfen beim Boote tragen - die Hänge hinab und hinauf zu den Stegen. Am Abend zur Siegerehrung im Strandbad, konnten viele der Sportler/innen zur Ehrung in den Abteilungen nach vorne und ihre Medaillen abholen.

Die Länderwertung nach der Langstrecke:
NRW mit 2136 Punkten auf Platz 1
Berlin mit 1911 Punkten auf Platz 2
Sachsen-Anhalt mit 1893 Punkten auf Platz 3

Am Abend zur Mannschaftsbesprechung konnte eine positive Zwischenbilanz gezogen werden und die Mannschaft auf einen Kampf um den 2. Platz eingestimmt werden.

Zusatzwettbewerb - Wir wollen Platz 2
Der Zusatzwettbewerb wurde um eine Übung gekürzt, um am Ende schneller fertig zu werden und aus der Hitze zu kommen.
Der Zusatzwettbewerb sollte wie in den letzten Jahren eine Vorentscheidung bringen. Dementsprechend wurden die Riegen und Riegenführer/innen (Teamer und Trainer/innen) motiviert.
Am nächsten Morgen war 5:30 Uhr wecken, 6:00 Uhr Frühstück und die Riegen starteten zu ihrem Wettkampf.
14:30 Uhr war die Siegerehrung für den Zusatzwettbewerb festgesetzt. Unser Trainerrat entschied sich im Hinblick auf die Bundesregatta am Sonntag nicht daran teilzunehmen, um die Mannschaft aus der Hitze zu halten. Die Teamer vertraten die Farben von Sachsen-Anhalt und brachten 3 Riegensiege sowie den 2. Platz in der Länderwertung mit in die Turnhalle.

Die Länderwertung nach dem Zusatzwettbewerb:
NRW mit 903 Punkten Platz 1
Sachsen-Anhalt 819 mit Punkten Platz 2
Berlin mit 766,5 Punkten Platz 3

Die Sieger wurden dafür in der Mannschaftsbesprechung am Abend in der Turnhalle gefeiert. Und Landesjugendleiter K.Schindler sagte den weiteren "Helden" des Tages, den Teamern und Betreuern/innen der Riegen - Herzlichen Dank.

Bundesregatta - Vollgas
"Wenn sich alle um einen Platz von der Langstrecke zur Bundesregatta verbessern, können wir den zweiten Platz mit nach Hause nehmen," so der Landeslugendleiter bei seiner Einstimmung auf den nächsten Tag. Und allen Beteiligten war klar - das wollen wir, also Vollgas.

Der Sonntag brachte ein wenig Abkühlung. Ein erstes Gewitter eine Verzögerung im Beginn der Bundesregatta, ein zweites eine Unterbrechung von zwei Stunden. Alle Mannschaften aus dem schwarz-gelben Bundesland waren motiviert und meisterten ihre Wettkämpfe mit gutem Erfolg. Auch wenn am Ende nur ein A- Final Sieg durch die 13/14 jährigen Mädchen aus Burg in der Ergebnisliste stand, gab es viele gute Platzierungen und spannende Rennen mit knappem Ausgang.

Bundesregatta
NRW 1526 Punkte
Sachsen-Anhalt 1202 Punkte
Berlin 1004 Punkte

Länderpokal Endstand
NRW 4565 Punkte
Sachsen-Anhalt 3914 Punkte
Berlin 3681,5 Punkte


Der Landesjugendleiter berichtet:
"Damit erfüllten wir unsere Zielstellung, rückten näher an das Team aus NRW heran und haben mit dieser jungen Mannschaft eine gute Ausgangsbasis für das nächste Jahr zum BW in Salzgitter gelegt. Der Präsident des Ruderverbandes von Sachsen-Anhalt sowie der Landestrainer gratulierten der Mannschaft und freuten sich mit Ihr über den Erfolg in der Hitze von Hürth."

Lob nach Köln/Hürth:
Angemerkt werden muss noch, dass es keine Pflanze auf dem See gab, die die Wettkämpfe, wie bei den vergangenen BWs in Hürth, stören konnte.

Kritik nach Köln/Hürth:
Auf der anderen Seite entsprachen Frühstück und Abendessen nicht den gewohnten BW Standards, sowohl in Qualität als auch in Menge.

Das Orga- Team war insgesamt auf alle Probleme gut vorbereitet und hatte schnelle Lösungen. Unter anderem den Badeansturm der Hürther Bevölkerung gut zu umgehen und die Veranstaltung am Laufen zu halten. Danke dafür!

Das Team Sachsen-Anhalt hat seine Zielstellung erfüllt !
Auf ein Neues 2016 in Salzgitter


Bericht Katja Schindler

 
 
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