Ruderjugend Sachsen-Anhalt





 Home 
 Termine 
 News 
 Bestenliste 
 Vereinsvertreter 
 Teamer 
 Sportler + Talente 
 Street Rowing 
 offene K+J-Arbeit 
 Ausbildung 
 Förderer 
 Links 
 Kontakt 
 Gästebuch 




B e r i c h t e

Bericht der Ruderjugend Sachsen-Anhalt an den Vorstand des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt für das Jahr 2009

Wieder ist ein ereignisreiches Jahr in die Geschichte des Rudersports in Sachsen-Anhalt eingegangen und wieder könnten wir eine positive Bilanz ziehen. Aber ist das wirklich so?
Oder hat uns gerade das vergangene Jahr gezeigt, dass wir als die Jugendorganisation des Ruderverbandes wie auch die anderen Jugendorganisationen der Verbände und Kreis- und Stadtsportbünde überhaupt keine Bedeutung für die Politik (Ministerium) und den LSB haben? Oder wie sonst kann es sein, dass wir keinen Cent an Förderung für unsere Arbeit im Jahr 2009 erhalten haben? Keinen Cent für die Strukturarbeit, Ferienfreizeiten und Projekte. Oder geht man davon aus, dass wir 2009 sowieso nichts machen wollten? Oder dass wir die "paar Euro" auch noch auf die Eltern der Teilnehmer umlegen? Dass wir unsere Büros sowieso schließen wollten? Oder dass unsere ehrenamtliche Arbeit, unser Engagement im sportlichen Leben Sachsen-Anhalts in den letzten Jahren ohne Bedeutung war?
Fragen, die sicher in nächster Zeit beantwortet werden müssen und an den Antworten müssen wir unsere weitere Arbeit, unsere Strukturen ausrichten!
Wir als Ruderjugend ziehen natürlich trotzdem die positive Bilanz, denn zu sehr sind Personen mit der Ruderjugend verwachsen und an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rudersport interessiert. Des Weiteren sind wir der Meinung, "es muss wieder mehr Feuer an alle Beteiligten, vor allen an Kinder und Jugendliche weitergegeben und nicht nur die Asche verwaltet werden"! Die wenigen engagierten Ehrenamtlichen müssen mehr Anerkennung erhalten, damit ihr Feuer nicht verlischt!

Bundeswettbewerb:
Platz Drei. Zu wenig Siegleistungen, zu wenig Delegierungen an die Sportschulen. Poolbildung ist nach wie vor unsere Chance unter die ersten Drei.

Ferienfreizeiten/ Trainingslager:
Winter (erstmals als Athletiklager in der Landessportschule Osterburg), Frühling, Sommer, Herbst organisiert und durchgeführt. Die Teilnehmerzahlen steigen wieder.

Bildungsarbeit:
Aus dem Bildungswochenende wurde ein Bildungstag in Wittenberg. Er bleibt das einzige Treffen aller interessierter Trainer und Übungsleiter in Sachsen-Anhalt. Hier stellt sich die Frage: Reicht das aus, um Wissen aufzufrischen und zu erweitern und neue Anregungen zu vermitteln?
Sportartspezifische JuLeiCa in Prieros mit 13 Teilnehmern durchgeführt. Ebenfalls in Prieros führten wir eine Steuermannsausbildung durch. Wir unterstützten die Deutschen Ruderjugend bei ihrem Lehrgang zur Ausbildung von Jugendleitern in Ratzeburg und dem AK 14 Lehrgang in München mit einer Referentin.

Projektarbeit:
Mobiles Projekt "Street Rowing" auch 2009 in Schulen, Vereinen und zum Familientag des Ministeriums mit Erfolg im Einsatz. Sicher sind wir mit der Anlage nicht an der Grenze des Machbaren. Zur weiteren Mitgliedergewinnung laufen hier gute Projekte, die verallgemeinert werden sollten. Mit moderner Musik und guter Moderation ist hier noch mehr zu erreichen. Der Event Charakter muss hier noch mehr in den Vordergrund gestellt werden, bestes Beispiel ist die Ruder-Bundesliga. Kindergarten-Sportfest "Mini Fit" 2009 in Wittenberg. Kindergartenkinder legen das Kindergarten-Sportabzeichen der Ruderjugend ab.

Öffentlichkeitsarbeit:
Mit der Unterhaltung der Homepage haben wir einen guten Stand. Vermehrt gehen Beiträge der Vereine ein, die veröffentlicht werden. Sie wurde um die Rubriken "Teamer" und "Sportler und Talente" erweitert. Hier ist vor allem die Mitarbeit der Vereine gefragt, wie auch in der Rubrik "Vereinsvertreter, was bei letzteren leider sehr schleppend vor sich geht.
Die alljährlichen Ruderkalender mit Bildern aus den Vereinen mussten wir in diesem Jahr in größerer Stückzahl drucken lassen und sogar welche nachbestellen, was den Vorstand freut.
Eine intensivere Arbeit mit den Teamern soll sich in der Zukunft auszahlen. Ein Wettbewerb zur Kleidung zum BW und zum Maskottchen für die Ruderjugend läuft. Wir versuchen Jana Thieme und Andreas Hajek als Paten für die Mannschaft zum BW 2010 zu gewinnen
Die Zusammenarbeit mit der Ruderjugend Brandenburg ist angeschoben. Wir sind dabei, den Fleyer für das Projekt "Street Rowing" zu überarbeiten, eine Sponsorenmappe für die Verbesserung in der Sponsorenwerbung für die Ruderjugend zu erstellen.
2010 soll ein Film zur Ruderjugend Sachsen-Anhalt entstehen. Und, in diesem Jahr hat sich die Ruderjugend erstmalig bei alle Vereinen und Teamern mit einem persönlichen Weihnachtsgruß für die Zusammenarbeit bedankt.

Der Vorstand bedankt sich bei Steffen Planer, Maik Röhl, Katja Schindler und die Sportjugend Sachsen-Anhalt für die Arbeit im Bereich Bildung.
Bei Andreas Günther, Katja Schindler, die Sportjugend Wittenberg, den AWO Kreisverband Wittenberg und viele weitere Mitstreiter im Bereich Projektarbeit. Bei Antje Schindler, Carsten Schindler, Katja Schindler und den mitarbeitenden Vereinen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.
Für die Arbeit mit den Finanzen bedanken wir uns bei Frau Berger. Ein besonderer Dank geht an die Teamer, die sowohl in den Vereinen als auch in der Ruderjugend gute ehrenamtliche Arbeit geleistet haben. Hier muss über einen Rahmen für eine Würdigung nachgedacht werden.

Aus finanziellen, zeitlich arbeitstechnischen und sicher auch persönlichen Gründen mussten wir unser Büro in der Sport- und Begegnungsstätte in Wittenberg aufgeben und agieren nun von Mühlanger Elbstr. 6 a aus. Handy-Nr. Landesjugendleiter: 0151 58134138 E-Mail: schindler@ruderjugendsachsenanhalt.de Was nicht heißt, das wir in Wittenberg nicht mehr präsent sind bzw. unser Ausrüstung und vieles mehr lagern.



Bericht Klaus Schindler Landesjugendleiter
 
~ Ruderjugend Sachsen-Anhalt ~