Ruderjugend Sachsen-Anhalt





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B e r i c h t e

Bericht des Vorstandes der Ruderjugend Sachsen-Anhalt
an den Jugendrudertag 2008



Der Berichtszeitraum umfasst die letzten 4 Jahre der Arbeit des Vorstandes. Dabei liegt das Hautaugenmerk auf der sportlichen Arbeit des Vorstandes beziehungsweise auf dem sportlichen Ergebnis der Ruderjugend Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb der 12 bis 14-jährigen Jungen und Mädchen. Hier sah und sieht der Vorstand seine Hauptaufgabe im Rahmen des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt.

Das Erreichen eines "Medaillenplatzes" in der Mannschaftswertung anlässlich des Bundeswettbewerbes und die Vorbereitung von Sportlern für die Aufnahme an den Sportschulen Halle und Magdeburg sind die Hauptziele eines jeden Jahres.
Dass dies mit den Plätzen zwei 2005, drei 2007 und 2008 gelang macht uns alle besonders stolz. 2006 erreichten wir diese Zielstellung mit Platz vier leider nicht. Hier konnten wir die Aufnahme der Leichten - Doppelzweier in das Programm des BW nicht kompensieren.
Für unser kleines "Ruderland" mit seinen 20 Vereinen, von denen 10 bis 11 an der Bildung der Landesauswahlmannschaft der 12- bis 14-jährigen beteiligt sind ein hochgestecktes Ziel, aber wir haben es durch gemeinsames Handel erreicht und in den Jahren 2000 und 2003 konnten wir sogar den ersten Platz in der Mannschaftswertung erkämpfen.

Mit der "Poolbildung" gelang es uns in den letzten Jahren in beiden Altersklassern männlich und weiblich immer wieder erfolgreiche Doppelvierer und Doppelzweier zu bilden und damit beim BW zu "punkten".
Aber auch die Konzentration auf den Zusatzwettbewerb und hier speziell der Einsatz unsere "Teamer", Übungsleiterhelfer, die die Mannschaften führten, motivierten und unterstützten trug zum Erfolg bei.
Aus diesen Vierern kamen meist auch die Sportler, die ihren Weg an den Sportschulen fortsetzten.
Hier sei als Beispiel Maximilian Planer genannt, der in seinem zweiten Junior B Jahr Sieger beim Bundesentscheid im Doppelzweier wurde und in seinem ersten A-Jahr Junioren-Weltmeister im Achter wurde. Sein Partner im Doppelzweier war Klemens Kuhnert, der als Sportler aus der Größensichtung zur Sportschule ging und seine ersten Wettkämpfe ebenfalls beim BW absolvierte.


Die Gemeinsamkeit, unser Erfolgsrezept und unsere Stärke, geht uns in der letzten Zeit verloren.
Immer mehr Trainer und Übungsleiter gehen ihre eigenen Wege und beteiligen sich nicht an der Poolbildung. Das Gleiche gilt für die Trainingslager, auch hier spalten sich die Vereine, immer mehr bleiben zu Hause oder suchen sich andere Orte und versuchen damit Geld zu sparen, was sicher in der heutigen Zeit notwendig ist, für uns als Ruderjugend aber einen Rückschritt bedeutet.

Ein weiteres großes Thema ist die Sichtungsarbeit in den Vereinen. Viel diskutiert und betrachtet, sie bleibt aber eine Fleißarbeit und ist an Personen gebunden. Dort wo sie intensiv betrieben wird, ist auch Erfolg zu sehen, wie zum Beispiel in Bernburg.
Natürlich wird es nicht leichter und die letzten Aktionen des Kultusministeriums lassen uns verständnislos den Kopf schütteln, wir müssen andere Wege finden, Kinder und Jugendliche für unseren Sport zu begeistern.
Ein weiterer Schwerpunkt unsere Arbeit war und ist die Organisation von Trainingslagern/Ferienfreizeiten. Hier waren wir bemüht, vier Angebote im Jahr zu unterbreiten, Winter-, Frühjahr-, Sommer- und Herbstlager. Auch hier sind die Zahlen im Winter- und Herbstlager stark rückläufig und lassen uns neue Varianten suchen und ausprobieren.

In der Bildungsarbeit haben wir einige Fortschritte erzielt, was in erster Linie Steffen Planer zu verdanken ist. So konnten wir 2005, gemeinsam mit der Sportjugend Sachsen-Anhalt, mit 10 Sportlern einen Lehrgang zum Erlangen der sportartspezifischen Jugendleiter-Card durchführen.
Das alljährliche Bildungswochenende in Wittenberg ist zur Tradition geworden. Lehrgänge zur Steuermannsausbildung wurden in den Trainingslagern in Prieros durchgeführt. Die jungen Sportler absolvieren die Technikstufen I und II, die II jetzt mit Theorieprüfung. Im Winterlager werden Technikseminare für die AK 14 abgehalten.
2008 wurde ein Lehrgang zum Erlangen der Trainer C Lizens durchgeführt.

In der Projektarbeit haben wir unser mobiles Projekt "Street Rowing" 2006 mit neuer Technik ausgerüstet, so dass es seine Einsätze in Schulen und Vereinen bestreiten kann. Hier würden wir uns eine häufigere Nutzung durch die Vereine wünschen!
Mit dem Kindergarten Projekt "Sport- Kids" und "Mini-Fit" versuchen wir neue Wege in der Sichtung zu eröffnen.
Mit der Teilnahme am Projekt "Kaltstart" 2006 brachten wir uns in die Arbeit gegen Rechtsextremismus im Landkreis Wittenberg mit ein.

In der Öffentlichkeitsarbeit haben wir mit unserer Homepage einen guten Stand erreicht. Hier versuchen wir aktuell zu sein, unsere und Beiträge der Vereine zu veröffentlichen und Informationen weiter zu geben. Dank hier an Carsten Schindler, der diese als Webmaster betreut.
Ein weiterer Punkt hier ist die Erstellung des alljährlichen Ruderkalenders mit Bildern aus den Vereinen. Auch hier ist die Tendenz leider rückläufig. Wir hoffen aber, dass sich hier wieder mehr Vereine beteiligen. Dank hier an Antje und Carsten Schindler für die Erstellung.

Die Ruderjugend ist mit vielen Aktionen im Jahr unterwegs. Aktionen, die natürlich auch finanziert werden müssen. Hier waren in den letzten Jahren die Sportjugend Sachsen-Anhalt, Lotto-Toto, die "Aktion Mensch", zum BW der RuSA, aber auch das Finanzamt Halle-Süd mit Bußgeldern, sowie die Eigenbeiträge der Teilnehmer an der Finanzierung beteiligt. Für die Führung der Kassenbücher in den letzten Jahren geht unser Dank an Gundula Berger.


Im Auftrag des Vorstandes Klaus Schindler
 
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