Ruderjugend Sachsen-Anhalt





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B e r i c h t e

Weiterbildungswochenende in der Sport- und Begegnungsstätte Wittenberg

Am 24. und 25. November trafen sich Trainer und Übungsleiter der Ruudervereine Sachsen-Anhalts in der Lutherstadt Wittenberg um ihr Wissen zu den referierten Themen zu erweitern.
Der Lehrgang wurde von Steffen Planer, dem Lehrwart des Ruderverbandes Sachsen-Anhalts, organisiert. Die erfahrenen Referenten vermittelten ihre Erfahrungen in den jeweiligen Themengebieten.

Art und Umfänge des Kraftrainings wurden vom langjährigen Bundestrainer der Junioren Dr. Dieter Altenburg erklärt. Er wies auf die Notwendigkeit des Kraftausdauertrainings hin, ordnete verschiedene Krafttrainingsmethoden und -belastungen in den Saisonverlauf ein, unterschied die unzusprechenden Muskelgruppen nach Leistungsfähigkeit und Erfordernis im Rudern und stellte Kraftprogramme für unterschiedliche Altersklassen vor

Bernd Stumpe, international bekannter Trainer am Olympiastützpunkt Magdeburg, erläuterte die Technik des Ruderns. Einen wesentlichen Schwerpunkt setzte er dabei auf die Art der Technikvermittlung. An einfachen Beispielen zeigte er, wie leicht man sich missverstehen kann. Er warb mehrmal dafür, dass sie der Übungsleiter und Trainer auch einmal in die Lage des Sportlers versetzen solle. So könnten kommunikative "Barrieren" ausgeräumt und eine schnellere Umsetzung erzielt werden.

Der bernburger Fitnesstrainer für das Herz-Kreislaufsystem und Lauf, Mario Schulz, verdeutlichte in seinem Referat wann, wo wie Laufen sinnvoll und richtig ist. In diesem Pryxisteil waren alle Teilnehmer aufgefordert mitzumachen. Er stellte verschiedener Fehler beim Laufen vor und bot Möglichkeiten zur Korrektur an. Weiter war ihm wichtig Laufen nicht nur als Lockerung sondern als eigene Einheit zu verstehen.

Der ehemalige hallenser Ruderer Dr. Sven Holtschke ging in seinem Vortrag auf die Prinzipien der Trainingssteuerung aus ärztlicher Sicht ein. Er strukturierte die Leistungsmöglichkeiten eines Menschen in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und möglicher Entwicklung, warnte mehrmals vor Überbelastung durch Übermotivation und Sparringcharakter und nannte die natürlichen Gründe, warum man Sport treiben soll. Für das Training nach Krankheit oder Verletzung gab er Faustregeln an, die die Ruhephasen bestimmen solllten. Als abschließendes Fazit bat Dr. Holtschke: "Gehirn eingeschaltet lassen beim Training - Gilt für Sportler und Betreuer"

Wir sind weiter bemüht, die Beiträge aller Referenten zu sammeln und zum Download anzubieten. Über Wünsche für die nächste Weiterbildung freut sich der Lehrwart im RuSA Steffen Planer.  planer@ruderjugendsachsenanhalt.de .

  • Referat von Dr. Dieter Altenburg (Dr.Altenburg@t-online.de) - Krafttraining für Ruderer/innen im Anschluss- und Aufbautraining  pdf 
  • Referat von Dr. Sven Holtschke (sven.holtschke@medreha-dessau.de) - Prinzipien der Trainingssteuerung  pdf 


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